SOT in Bremen 2010

8:00 Uhr in der Frühe ging die große Fahrt des Special Olympic Teams los. Nachdem Bernd das zweite Auto mit Heiko aus dem Peugeot-Autohaus abgeholt hatte stiess er auf die wartenden Mitglieder des Teams.

     

Die Fahrt verlief problemlos. Gegen 15:00 Uhr trafen wir in Bremen ein und wurden von dem Team der Anne Frank Schule mit großem Hallo empfangen. Diese netten Kollegen hatten sich schon im Vorfeld um unsere Akkreditierung gekümmert, so dass wir uns entspannt in unseren Zimmern einrichten konnten.
Nun noch das Delegationsleitertreffen...
 
 

...und dann ging es in die große Bremen-Arena.
 


 

   
 
Es war gigantisch als die Show vor über 10.000 Athleten, Betreuern und Gästen begann. Eine olympiareife Vorstellung. Uns blieb vor Überraschung der Mund offen stehen, als das Blaumeier Ensemble seine kreative bunte Show zelebrierte, bis hin zum entzünden der olympischen Flamme. Gänshaut pur!
Mehr erfahrt ihr über diesen Link
Müde und mit einem Hochgefühl ging es dann Abends in die Quartiere. Der Schlaf griff dann zügig um sich.


SOT Bericht vom 14.05 2010

Nach einer gut durgeschlafenen Nacht ging es nun an das Eingemachte. Frohen mutes gingen wir in die neuerbaute Sporthalle von Werder Bremen. Da gab es gleich eine faustdicke Überraschung. Zu unserer eigenen Handballeröffnung hatten sich hohe Gäste angekündigt. Von Special Olympics Deutschland der Präsident Gernot Mittler, der Präsident des SV Werder Bremen Klaus Fischer Vizepräsident SOD und der Vorsitzende des Olympischen Komitee Bremen Prof. Hans-Jürgen Schulke.
 



 
Wie bereits üblich, wird bei einem so bedeutenden Turnier eine Vorklassifizierung der Mannschaften vorgenommen. Dazu dient das Schweizer System. Nach wenigen Spielrunden schält sich eine Reihenfolge der Leistungsfähigkeit der Teams heraus. Daraus werden in der Folge nach der Fähigkeit der Mannschaften Gruppen bestimmter Kategorien gebildet. Diese Gruppen spielen dann untereinander ihre Plätze aus.
Unser Radebeuler Team hat es zu Beginn; und scheint wohl auch schon zu einer Tradition gehören; mit dem Mitbewerber aus Meißen zu tun. Aber diesmal überzeugten wir und erkämpften den höchsten Sieg mit 9:2. Eine Hausnummer ist gesetzt oder ein Start nach Maß. Im Vorfeld durch einige Ausfälle bedingt, war auf ein so klares Ergebnis nicht zu Hoffen. Die durch die vorhergehenden Special Olympics in Karlsruhe 2008 inspirierten Badener stellten gleich zwei Teams zu den diesjährigen National Games in Bremen. Gegen das Team Durlach"Rot" erreichten wir einen 4:1 Erfolg. Leider konnte der Sieg nicht ungetrübt gefeiert werden, wurden doch die spielerischen Möglichkeiten bei weitem nicht ausgeschöpft, was sich in der Folge der nächsten Begegnung noch mehr verschlechterte. Gegen die Thüringer aus Mechterstädt zeigten unsere Radebeuler Spieler zu viele Einzelleistungen! In einer Mannschaftssportart wie Handball das reine Gift. Schade! Nach dem grandiosen ersten Spiel wieder ein Schritt zurück. Da war mehr drin. Die vierte Runde im Schweizer System beschert uns den Silbermedaillengewinner der letzten Spiele Hephata Diakonie aus Bochum. Endlich bot unser Team den Handball der ein besseres Team ausmacht. Hier spielte wieder einer für den anderen. Lange hielten wir den Gegner unter Kontrolle. 2008 gelang uns dies nicht, was uns damals eine 3:12  Niederlage einbrachte. Das sich die Diakonie Hephata letzlich doch mit 6:3 durchsetzte war kein allzugroßer Wermutstropfen. So knapp zu verlieren bei gutem Spiel stimmt hoffnungsvoll. Der nächste Tag wird erst die Entscheidung bringen wie es weitergeht.

Das Special Olympics Handball Team des Radebeuler HV bedangt sich bei den Sponsoren für die freundliche Unterstützung!

 
 
                    PEUGEOT SACHSEN GMBH